Krematorium Kiel

Am 25.06.1912 beschlossen die Stadtkollegien einstimmig die Errichtung eines Krematoriums in Verbindung mit einem Urnenfriedhof. Am zweiten Februar 1916 konnte das Kieler Krematorium seiner Bestimmung übergeben werden. Der Schiffsreeder F.-J.-A. Paulsen wurde als Erster, nachdem die Trauerfeier zu Hause stattgefunden hatte, im Krematorium eingeäschert. Mit den Jahren stiegen die Einäscherungszahlen an. Später folgten Umbaumaßnahmen:
In den Jahren 1960/1962 konnte eine kleine Feierhalle mit 48 Sitzplätzen angebaut werden. Die große Halle wurde vergrößert und ein Vorbau im Eingangsbereich bot Schutz vor Wind und Wetter. 1980/1981 entstanden neue Aufbahrungsräume zum Abschied nehmen.

Entwicklung

Der neu gegründete Feuerbestattungsverein w.V. unter der Leitung von Klaus-Peter Paulsen klagte ein, dass auch Privatpersonen ein Krematorium betreiben dürfen. Im Jahr 2000 wird der Klage stattgegeben. Zwei Jahre später kaufte der Feuerbestattungsverein Schleswig-Holstein w.V. das Kieler Krematorium und führte umfangreiche Umbaumaßnahmen im Bereich Technik und Verwaltung durch. 2006 entstand aus dem Feuerbestattungsverein Schleswig-Holstein w.V. die Feuerbestattungen Schleswig-Holstein GmbH.
 
Bauskizze des Krematoriums Kiel
Bauskizze des Krematoriums Kiel