Willkommen

Die Feuerbestattungen Schleswig-Holstein GmbH entwickelte sich 2003 aus dem Bestattungsverein Schleswig-Holstein w.V. und betreibt zurzeit die Krematorien in Kiel, Tornesch und Lübeck.

Hier finden Sie Informationen über Geschichte, Arbeitsweise und Leistungen des FSH.

Wenn Sie weitere Fragen haben, nehmen Sie bitte gern Kontakt mit uns auf.

Kremation

Ist der Verstorbene nach der Untersuchung des Amtsarztes zur Feuerbestattung freigegeben, beginnt der Einäscherungsprozess mit dem Einfahren des Sarges. Mit besonderer Sorgfalt kontrollieren und dokumentieren wir jede Kremation. Während des Verbrennvorganges liegt auf dem Sarg ein Schamottestein mit einer persönliche Einäscherungs-Nummer, der auch später mit in die Urne als Identitätszeichen gegeben wird. Mit Hilfe digitaler Medien führen die Mitarbeiter eine Doppelkontrolle bei der Freigabe des Sarges für die Einäscherung durch. Nach manueller Eingabe der Nummer vom Schamottestein, gibt das System nach Vergleich mit dem zugeordneten Barcode die Freigabe. Die Hauptbrennkammer des Ofens arbeitet mit einer Betriebstemperatur von 800-1.000 Grad Celsius. Eine Kremation dauert ca. 85 Minuten.

Die betroffenen Familien haben die Möglichkeit, beim Einfahren des Sarges in den Verbrennungsofen dabei zu sein. So bleibt die Kremation nicht als anonymer Teil der Bestattung bestehen und die Angehörigen können das gesamte Beerdigungsritual begleiten. Das kann für die Trauerverarbeitung sehr hilfreich sein.

EINFAHREN DES SARGES
OFENANLAGE
Kreamationsprozess
DOKUMENTATION DURCH SCHAMOTTESTEIN
Kremationsprozess
KONTROLLE DES EINÄSCHERUNGSPROZESSES
BEFÜLLEN EINER ASCHEKAPSEL
SCHAMOTTESTEIN IN DIE URNE
Kremationsprozess
VERSCHLIESSEN DER ASCHEKAPSEL
DOKUMENTATION DURCH ETIKETT

Technik | Ökologie

SCHONUNG DER UMWELT

Nicht nur die ständige Gewährleistung hoher Sicherheitsstandards, sondern insbesondere auch die bewusste Schonung der Umwelt durch Verbesserung der technischen Anlagen stehen bei der Feuerbestattungen Schleswig-Holstein GmbH dauerhaft im Fokus.

Ist der freigegebene Sarg in den Ofen eingefahren worden, setzt mit gezielter Zuluft der Brennvorgang ein, der ca. 85 Minuten dauert. Die Steuerung der Verbrennungsöfen ist durch vorgegebene Mittelwerte teilautomatisiert und wird von menschlicher Hand während des Brennvorgangs optimiert. Über eine Anlagenvisualisierung kontrolliert der Mitarbeiter den Fortschritt und justiert je nach Abweichungen nach. Durch kontinuierliche Schulungen sind unsere Kremationstechniker immer auf dem neuesten Stand, wenn es um die Vermeidung von unnötiger Energiezufuhr geht.

IMMISSIONSSCHUTZ

Die gesamte Einäscherungstechnik wird von einem leistungsfähigen Gebäudeleitsystem gesteuert, was mehrfach abgesichert ist. Die Bundesimmissionsschutzverordnung (27. BImSchV) gibt gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte der Emissionen in Bezug auf Kohlenmonoxid-, Staubausstoß und Umweltgifte vor, die wir deutlich unterschreiten. Somit leisten wir einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.

TRANSPARENZ

Transparenz ist uns hierbei sehr wichtig. Die Behörden erhalten über jede Betriebsminute der Öfen einen Jahresauszug der Messwerte. Die Filterhalle und die dazu gehörende Technik helfen, die Luft rein zu halten. Alle der Sicherheit dienenden Bestandteile werden hier doppelt vorgehalten. Im Falle einer Störung oder eines Ausfalls kann dann das Zwillingsgerät aktiviert werden.

QUALITÄTSMANAGEMENT

Neben der Bundesimmissionsschutzverordnung regelt in der Bundesrepublik Deutschland die VDI-Richtlinie 3891 für die Krematorien den Verbrennungsprozess und seine Randbedingungen. In einem aktiven Qualitätsmanagement arbeiten wir intern jeden Tag daran, unsere technische Qualität entsprechend den gesetzlichen Vorgaben noch zu verbessern.

Filterhalle

Die modernisierte Verbrennungsanlage mit den neuen Schornsteinen am Standort Kiel.